Das Buch

"Der Schattenwelt neue Kleider - Die Inquisition der Jetztzeit. Klimawandel: Gott hat recht-zeitig gewarnt, Marktheidenfeld 2006, kart., 268 S., ISBN 978-3-89201-238-8, Euro 8,90;

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6. „Rette sich,
wer sich retten lassen möchte!“

 Wie wenig die Kirchen von dem verstanden haben, was eigentlich auf dem Planeten Erde vor sich geht, zeigt sich beispielhaft in einer Randbemerkung des lutherischen Klimapapiers von 1995. Unter Punkt (28) steht zu lesen:

„Christen vertrauen darauf, daß Gott sein Schöpfungswerk nach seinem Willen vollenden wird (Römer 8). Diese Hoffnung kann uns vor menschlicher Resignation oder apokalyptischem Defätismus bewahren.“

 Zunächst fällt auf, daß hier „Apokalypse“ ausschließlich negativ gesehen wird. Zwar beinhaltet die Geheime Offenbarung am Ende des Neuen Testaments viele Bilder des Schreckens. Doch am Ende steht die Verheißung des Neuen Jerusalem, das auf dieser Erde entstehen wird. Gott wird „einen neuen Himmel und eine neue Erde“ schaffen (Off 21,1); und Christus spricht: „Ja, ich komme bald!“ (Off 22,20); Er kündigt also Seine Wiederkunft im Geiste an. Aber diese Wahrheit ist offensichtlich auch der „Entmytho­logisierung“ zum Opfer gefallen.

Doch was bedeutet in dem zitierten Kirchentext die rätselhafte Aussage, Gott werde „sein Schöpfungswerk vollenden“? Wer die angegebene Stelle bei Paulus (Römerbrief 8) nachschlägt, der findet zwar keine konkrete Antwort auf diese Frage, aber eine zutiefst anrührende geistige Aussage:

„Denn die ganze Schöpfung wartet sehnsüchtig auf das Offenbarwerden der Söhne Gottes. Die Schöpfung ist der Vergänglichkeit unterworfen, nicht aus eigenem Willen, sondern durch den, der sie unterworfen hat; aber zugleich gab er ihr Hoffnung: Auch die Schöpfung soll von der Sklaverei und Verlorenheit befreit werden zur Freiheit und Herrlichkeit der Kinder Gottes. Denn wir wissen, daß die gesamte Schöpfung bis zum heutigen Tag seufzt und in Geburtswehen liegt.“

 Was wird Gott tun?

 Heißt das nun, wie die Theologen anzunehmen scheinen, daß Gott eines Tages schon wieder alles richten wird, was der Mensch „angestellt“ hat? Oder ist nicht genau diese Stelle ein Hinweis für uns Menschen: Ihr seid es, die ihr die Natur versklavt habt! Die Tiere, ja die gesamte Natur warten sehnsüchtig darauf, daß ihr Menschen euch endlich besinnt und wieder erfaßt, daß ihr im Innersten Söhne und Töchter Gottes seid. Und zu einem Sohn, einer Tochter Gottes gehört es nun mal, daß sie die Schöpfung Gottes achten und pflegen, statt sie zu zerstören.

Solange der Mensch dieser Aufforderung nicht Folge leistet und weiter an dem Ast sägt, auf dem er sitzt – was kann Gott da tun? Er hat dem Menschen den freien Willen gegeben (auch wenn dieser von Martin Luther geleugnet wird). Er macht dies nicht rückgängig. Jetzt kommen die Wirkungen der Ursachen, die der Mensch über Jahrhunderte und Jahr­tausende gesetzt hat, entsprechend dem Gesetz von Saat und Ernte auf ihn zu.

 Gott hat den Menschen den Planeten Erde, einen sehr schönen Planeten, geschenkt, damit die Menschen in der „Erdenschule“ lernen, wie sie Ihm wieder näherkommen können. Die Seelen der Menschen, das sind im Kern Seine ehemals reinen Kinder, die sich vor Urzeiten von Ihm abgewendet haben. Infolge dieses Fallgeschehens, dieses Abfalls von Gott, hat sich auch die verdichtete Materie herausgebildet, auf der nun die Menschen leben – Seelen in materiellen Körpern, die sie nach dem Leibestod ablegen, um eventuell nach einer gewissen Zeit einen neuen materiellen Körper anzunehmen, ein neues Erdenleben – eine neue „Schulklasse“ zu beginnen.

Gott erhält den materiellen Kosmos und auch die Erde am Leben, damit wir Menschen etwas lernen können. Doch wenn wir Menschen das nicht tun, dann wird es nicht ewig so weitergehen. Irgendwann ist das Kontingent an kosmischer Energie aufgebraucht, das für das Unternehmen „Erdenschule“ zur Verfügung stand und steht. Dann regnen die Wirkun­gen der Ursachen ab, die sich über lange Zeiträume wie dunkle Wolken über der Erde zusammengebraut haben.

 Wo finde ich Halt?

 Doch das ist weder das Ende des Planeten Erde noch das Ende der Menschheit. Zwar ist vieles nicht mehr abzuwenden. Doch jeder bestimmt selbst, woran er sich in dieser schwierigen Zeit orientiert und wie er sich verhält. Die Zugehörigkeit zu einer bestimmten Glaubensrichtung ist dabei nicht ausschlaggebend. Auch äußere Maßnahmen wie Energie­sparen und dergleichen sind zwar sinnvoll und notwendig, aber sie ersetzen nicht die grundsätzliche Überprüfung unserer Geisteshaltung. Wer ehrlichen Herzens den Frieden auch in Empfindungen und Gedanken mit seinen Mitmenschen und mit der Natur, einschließlich der Tierwelt, anstrebt, der kann auch in schwierigen Zeiten so geführt werden, daß er furchtlos voranschreiten kann.

 Die Institutionen Kirche sind weder willens noch in der Lage, den Menschen in der Umbruchszeit, in der wir leben, Hilfe und Orientierung zu geben. Ihr Interesse lag und liegt seit Jahrhunderten einzig darin, die Menschen an äußere Führer, an Dogmen und Rituale zu binden und dadurch ihre Macht zu mehren. Sie haben die Menschen dadurch daran gehin­dert, in sich selbst, in ihrem Inneren, Orientierung und Halt zu suchen und zu finden. Denn im Innersten seines Wesens findet jeder, der es ehrlich möchte, Halt und Führung.

 Der sich heute wieder offenbarende Christus-Gottesgeist weist seit 30 Jahren die Menschen darauf hin, daß sie sich an keine Institution, an keinen Menschen binden sollen, auch nicht an die Prophetin, durch die Er spricht. Er zeigt uns, wie wir wieder – in uns – selbständige, freie Wesen in Gott werden können, die ein Leben im Einklang mit den kosmi­schen Gesetzen führen und auch nach einer Zeit der Umwälzungen die Erde neu gestalten können, und sei es in einer erneuten Einverleibung.

In einer Offenbarung aus dem Jahre 1992 sprach Christus:

„... Ich, der Christus Gottes, rufe alle Menschen zur Umkehr auf. Umkehr heißt Einkehr in das Innere Leben; denn das Reich Gottes ist als Kraft und Licht in jedem von euch. Jeder von euch ist tief in seinem Inneren ein Wesen aus Gott, das Ich, Christus, durch Meine Erlösertat wieder zurückführe zum Ur-Strom des Lebens, zu Gott. Deshalb rufe Ich alle Menschen auf, den Weg zum Inneren Leben zu nehmen. Das Innere Leben erlangt der Mensch, indem er die Gebote des Lebens verwirklicht und die Bergpredigt in seinem Leben anwendet. Dann tritt er mit dem Inneren Leben in Kommunikation und kann vom Reich des Lebens, vom Inneren Reich her, geschützt werden ...

Ihr Menschen dieser Erde, jetzt heißt es nicht mehr: Rette deinen Leib. Jetzt heißt es: Rette deine Seele, auf daß dein Leib geschützt werden kann, wenn es gut ist für Seele und Leib. Ihr Menschen dieser Erde, Ich wiederhole: Es heißt nun: Rettet eure Seelen! Und der Retter Bin Ich, Christus, euer Erlöser.

Fraget nicht, wo Ich Bin. Suchet Mich nicht da und dort. Ich Bin der Geist des Lebens in Gott, eurem und Meinem Vater. Der Geist des Lebens wohnt in euren Seelen. Dort könnt ihr Mich finden. Deshalb geht der Weg zum Leben, zum Retter, nach innen. Der Mensch also muß umkehren und einkehren, indem er die Gebote des Lebens, die Zehn Gebote, mehr und mehr verwirklicht und die Bergpredigt in sein Leben einbezieht. Auf diese Weise findet der Mensch Einlaß in das Innere Leben, zum Christus Gottes, Der Ich als Kraft und Licht in jedem von euch Bin.

Es heißt also nicht mehr: Rette deinen physischen Leib. Rette deine Seele! Und es gibt nur einen Retter: Das Bin Ich, Christus, in Gott, eurem und Meinem Vater. Wo suchet ihr Mich? Wo werdet ihr Mich finden? Nicht im äußeren Tand. Dieser geht zu Ende. Einzig in euch selbst Bin Ich das Leben, der Retter. Ihr findet Mich, indem ihr den Weg einwärts geht, hin zum Königreich des Inneren Lebens; denn das Reich Gottes ist inwendig in euch.

So merket wohl: Jeder von euch ist der Tempel des Heiligen Geistes. Wer diesen Tempel reinigt, der heiligt diesen Tempel und findet Zugang zum Inneren Leben, das Ich Bin. Alle äußeren Tempel einerlei, wie sie sich nennen werden vergehen. Sie fallen der Umwandlung anheim. Die Erde wird zum Brachland werden, damit sie aus sich selbst wieder neues Leben zu schöpfen vermag ...

Ihr Menschen dieser Erde, empfangt abermals Meinen Frieden und Mein Heil. Denkt daran: Ich Bin der einzige Retter. Ihr braucht Mich nicht da und dort zu suchen ihr findet Mich in eurem Inneren, denn jeder von euch ist der Tempel, in dem das Heil wohnt. Reinigt den Tempel, heiligt den Tempel und ihr befindet euch im Reiche des Inneren, dem Ich, Christus, der Sohn des Allerhöchsten, angehöre und dem auch ihr angehört. Denn tief in eurem Inneren seid ihr Kinder des ewigen Reiches.“

Wen diese Worte ansprechen, der hat die Möglichkeit, sich näher zu informieren. Er muß nirgends Mitglied werden, er bleibt völlig frei. Er kann z.B. das Angebot prüfen, das lautet: „Rette sich, wer sich retten lassen möchte, bevor diese Welt vergeht.“*
 

* ** *** Weitere Quellenangaben und weitere Hinweise in den Fußnoten konnten hier aus Zeitgründen noch nicht angeführt werden. Wir verweisen dazu auf das Buch.

 

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