Das Buch

"Der Schattenwelt neue Kleider - Die Inquisition der Jetztzeit. Klimawandel: Gott hat recht-zeitig gewarnt, Marktheidenfeld 2006, kart., 268 S., ISBN 978-3-89201-238-8, Euro 8,90;

zu bestellen bei Verlag Das Wort


5. Wer ist schuld
an der Zerstörung der Mutter Erde?

Der Untertitel des vorhergehenden Kapitels lautet: „Der 30-jährige Krieg der Kirchen gegen den Prophetischen Geist, Gott“. Das vorliegende Kapitel könnte auch die Überschrift tragen: „Der mehr als 3000-jährige Krieg der Priesterkaste gegen das Prophetische Wort.“

 Daß eine unter dem Einfluß heidnischer Kulte stehende Priesterkaste schon frühzeitig die Bücher des Alten Testamentes in ihrem Sinne umschrieb oder gar selbst verfaßte, ist wissenschaftlich unstrittig. Dennoch betrachten beide Großkirchen das Alte Testament in seiner Ganzheit als „göttliche Offenbarung“.*

Bereits die ersten fünf Bücher der Bibel, die Bücher Mose, tragen über weite Strecken die Handschrift der Priesterkaste, wodurch die ursprüngliche Botschaft des Gottespropheten Mose, der um 1200 v. Chr. lebte, verfälscht, ja oft in ihr Gegenteil verkehrt wird.

 Zu Beginn des Buches Genesis (1,29) lesen wir noch, daß Gott den Menschen nahelegt, vegetarisch zu leben: „Hiermit übergebe ich euch alle Pflanzen auf der ganzen Erde, die Samen tragen, und alle Bäume mit samenhaltigen Früchten. Euch sollen sie zu Nahrung dienen.“

Gott sagt das unmittelbar nachdem Er den Menschen „die Fische des Meeres, ... die Vögel des Himmels und ... alle Tiere, die sich auf dem Land regen“ anvertraut hat (Gen 1,28). Der bekannte Satz „Macht euch die Erde untertan“, der in diesem Zusammenhang fällt und der von uns Menschen so gründlich mißverstanden wurde*, kann also schon aufgrund der unmittelbar darauf folgenden Empfehlung einer vegetarischen Ernährung nicht bedeutet haben, daß der Mensch seine Mitgeschöpfe, die Tiere, jagen, quälen, ausbeuten, schlachten und aufessen soll. Oder sollte Gott sich widersprechen?

Genau diesen Eindruck kann man jedoch bekommen, wenn man einige Seiten später liest, was Gott angeblich zu Noah gesagt haben soll, als die Sintflut vorüber war:

„Furcht und Schrecken vor euch soll sich auf alle Tiere der Erde legen, auf alle Vögel des Himmels, auf alles, was sich auf der Erde regt, und auf alle Fische des Meeres; euch sind sie übergeben. Alles Lebendige, das sich regt, soll euch zur Nahrung dienen.“

Welchen Sinn soll es haben, all die Tiere, die gerade eben mit großer Mühe vor dem Ertrinken in der Sintflut gerettet worden waren, nun plötzlich zum Abschuß freizugeben? Hier kann doch nicht Gott der Inspirator gewesen sein – da waren wohl bereits andere Kräfte am Werk!*

 Priester gegen Propheten

 Wie ein roter Faden zieht sich durch das Alte Testament der Kampf der Priesterkaste gegen die großen Gottespropheten. Da werden seitenlang genaue Anweisungen gegeben, angeblich von Gott durch Mose offenbart, wie die Priester die Tiere als „Opfergaben“ schlachten und das Blut rings um den Altar verspritzen sollen.** Im Gegensatz dazu stehen die Aussagen der großen Gottespropheten, die sich eindeutig gegen die Tieropfer aussprechen:

„Denn ich habe euren Vätern, als ich sie aus Ägypten herausführte, nichts gesagt und nichts befohlen, was Brandopfer und Schlachtopfer betrifft.“ (Jer 7,22)

Oder: „Bringt mir nicht länger sinnlose Gaben, Rauchopfer, die mir ein Greuel sind ... Eure Hände sind voller Blut. Wascht euch, reinigt euch! ... Hört auf, vor meinen Augen Böses zu tun!“ (Jes 1, 13ff.)*

 Der soeben zitierte Prophet Jesaja verkündet auch die bereits erwähnte (S. 95) Vision des Friedensreichs, in dem Menschen und Tiere in Frieden miteinander leben werden (Jes 11). Heute würde man dies vielleicht als „ökologisches Paradies“ bezeichnen. Auch damit stehen Jesaja und andere Propheten, die ebenfalls eine solche Zukunft vorhersagen, in Widerspruch zu der Art und Weise, wie der Auftrag „Macht euch die Erde untertan“ im kirchlich geprägten Abendland praktiziert wird, nämlich als rücksichtslose Ausbeutung der Erde und Mißachtung ökologischer Gesetzmäßigkeiten. Wohin es führt, wenn der Mensch die Gebote Gottes, zu denen auch die Achtung vor Seiner Schöpfung gehört, mißachtet, das haben, wie zum Teil schon erwähnt, Jesaja und andere Propheten klar ausgesprochen:

„Verheert wird die Erde, verheert, geplündert wird sie, geplündert. Ja, der Herr hat es gesagt. Die Erde welkt, sie verwelkt, die Welt zerfällt ... Die Erde ist entweiht durch ihre Bewohner; denn sie haben die Weisungen übertreten, die Gesetze verletzt, den ewigen Bund gebrochen.“ (Jes 24, 3-5)

„Es soll ein Drittel an Pestilenz sterben und durch Hunger zunichte werden und das andere Drittel durchs Schwert fallen ... Aller Angesichter werden jämmerlich schauen und mit Furcht überschüttet sein ... Der Ausrotter kommt, da werden sie Frieden suchen, und es wird keiner da sein. Unglück kommt über Unglück, und eine Schreckensnachricht folgt der anderen ...“ (Ez 5,12; 7,18 u. 25f.)

„Ich schaute das Land an, siehe, das war wüst und öde, und den Himmel, der war finster. Und die Berge bebten, und alle Hügel zitterten ...“ (Jer 4, 23f.)

 Neben diesen ernsten Vorhersagen tauchen immer wieder Ankündigungen einer lichteren Zeit auf, in der die Menschen sich wieder an die kosmischen Gesetze Gottes halten – oder, modern ausgedrückt, den ökologischen Erfordernissen Rechnung tragen und mit der Natur in Frieden leben werden:

„Siehe, Finsternis bedeckt das Erdreich und Dunkel die Völker. Aber über dir geht auf die Herrlichkeit des Herrn.“ (Jes 60,2)

„Gleichwohl wie ich über dieses Volk habe ergehen lassen alles Unglück, so will ich auch alles Gute über sie kommen lassen, das ich ihnen verheißen habe. ... Ich will mein Gesetz in ihr Herz legen und in ihren Sinn schreiben.“ (Jer 31, 28 und 33)

„Ich schenke ihnen ein anderes Herz und schenke ihnen einen neuen Geist. Ich nehme das Herz von Stein aus ihrer Brust und gebe ihnen ein Herz von Fleisch, damit sie nach meinen Gesetzen leben und auf meine Rechtsvorschriften achten und sie erfüllen.“ (Ez 11,19)

 Im Grunde wartet die Natur, warten vor allem die Tiere noch immer darauf, daß die Menschheit sich ihr „Herz von Stein“ erweichen läßt, daß sie „einen neuen Geist“ annimmt, also einen grundlegenden Bewußtseinswandel vollzieht. Denn darum geht es hier, und nicht um die Beachtung äußerer Rituale. So, wie die damalige Priesterkaste Jesus von Nazareth verfolgte und ans Kreuz brachte, so verfolgten die Priester zuvor auch die Propheten des Alten Bundes, verhöhnten und bekämpften sie, brachten einige von ihnen sogar um. Der Bewußtseinswandel war nicht erwünscht.

 Die ersten Christen achteten die Natur

 Jesus von Nazareth hat keine Priester eingesetzt und keinen Papst ernannt. Er hat statt dessen eine tiefgreifende geistige Revolution angestoßen. Die Händler, die Opfertiere verkauften, hat Er aus dem Tempel getrieben. Es ist bekannt, daß im frühen Christentum die vegetarische Ernährung weit verbreitet war. Schon ein Bruder des Jesus, Jakobus, der die erste Urgemeinde in Jerusalem leitete, ernährte sich, wie überliefert ist, „von Sämereien und Pflanzen“, und rührte kein Fleisch an. Auch für Petrus, Matthäus, Johannes und weitere Apostel gilt Ähnliches, ebenso wie für die Ebioniten und Nazoräer, zwei wichtige Strömungen des Urchristentums.*

 Die Kirche hat natürlich später versucht, diese historischen Zeugnisse unter Verschluß zu halten. Aber es ist ihr nicht ganz gelungen. Zwar kommt die Einstellung des Jesus von Nazareth zur Natur und zu den Tieren in der Bibel kaum noch zur Sprache. Dies liegt aber daran, daß dieses Buch eine willkürliche Auswahl aus vielen Texten darstellt, dessen Inhalt erst im 3. und 4. Jahrhundert festgelegt wurde. In außerbiblischen Texten jedoch finden sich durchaus Hinweise darauf, daß Jesus nicht nur für die Menschen, sondern auch für die Tiere kam. So lesen wir bei Irenäus, daß die von ihm (nach einem Mann namens Ebion) so genannten Ebionäer oder Ebioniten auf die Frage, warum sie Fleischspeisen und Opferkult strikt ablehnten, erklärten, Jesus habe es so gesagt (Contra Haereses, zit. bei Panarion 30, 18.9).

Die Ablehnung jeglicher Gewalt gegen die Schöpfung kam auch dadurch zum Ausdruck, daß Soldaten und Jäger nicht in eine urchristliche Gemeinde eintreten konnten, solange sie diese Berufe ausübten. Diese Bestimmung findet sich noch in der Kirchenordnung des römischen Bischofs Hippolyt aus dem dritten Jahrhundert.*

 Seinen Nachhall findet die urchristliche Achtung vor der Schöpfung auch in der Tatsache, daß noch Jahrhunderte nach Jesus große Kirchenväter überzeugte Vegetarier sind: Johannes Chrysostomus, Clemens von Alexandrien, Tertullian, Gregor von Nazianz, Basilius der Große und Hieronymus. Letzter schrieb:

„Der Genuß des Tierfleisches war bis zur Sintflut unbekannt; aber seit der Sintflut hat man uns die Fasern und die stinkenden Säfte des Tierfleisches in den Mund gestopft; ... Jesus Christus, welcher erschienen ist, als die Zeit erfüllt war, hat das Ende wieder mit dem Anfang verknüpft, so daß es uns jetzt nicht mehr erlaubt ist, Tierfleisch zu essen.“**

 Die Verteufelung der Natur

 Doch all diese bedeutenden Kirchenvertreter konnten oder wollten es nicht verhindern, daß sich die Fleischesser in der Kirche mehr und mehr durchsetzten. Der erste „Ketzer“, den die Kirche im Jahr 385 in Trier hinrichten ließ, war der Spanier Priscillian, zu dessen Lehre die Achtung vor der Schöpfung und der Verzicht auf Fleischnahrung gehörte. Auf der Synode von Braga in Portugal (561) wurde der Bannfluch ausgesprochen über jeden, der wie Priscillian Fleischspeisen für unrein hält und deren Verzehr ablehnt:

„Wenn jemand Fleischspeisen, die Gott den Menschen zum Genuß gegeben hat [entsprechend der  gefälschten Noah-Stelle aus dem Alten Testament, s.o. S. 205 f. – Anm.d.V.], für unrein hält und so, nicht um seinen Leib zu kasteien, sondern weil er sie sozusagen für unrein hält, auf sie verzichtet, daß er nicht einmal vom Gemüse, das mit Fleisch gekocht wurde, kostet, wie Mani und Priscillian sagten, sei er mit dem Bannfluch belegt“.*

 Wir finden hier zum einen den Hinweis auf die Manichäer, die in ihrer friedfertigen, naturverbundenen Lebensweise und vegetarischen Ernährung an den Strom des Urchristentums anknüpften – ebenso wie die Bewegungen der Markioniten, der Bogumilen und Katharer. Sie alle wurden von der Kirche blutig verfolgt und meist ausgerottet. Noch aus dem 13. Jahrhundert ist überliefert, daß zwei Frauen in Südfrankreich als „Ketzerinnen“ überführt und hingerichtet wurden, weil sie sich weigerten, ein Huhn zu töten.*

 Zum anderen gibt der Bannfluch von Braga einen Einblick in die Denkweise der kirchlichen Priesterkaste: „... nicht, um seinen Leib zu kasteien“. Das war nämlich erlaubt: kein Fleisch zu essen, weil man sich damit eine „Buße“ auferlegen wollte. Strenge Mönchsorden wie die Trappisten leben bis heute vegetarisch – aber die Wurzel dieser Ordensregel liegt eben nicht in der Achtung vor der Schöpfung, sondern eher im Gegenteil: in deren Geringschätzung, im „Opfer“ des Verzichts auf die erlaubte Fleischnahrung.

Im Kampf gegen das in der Antike vorherrschende „Heidentum“ verteufelte die Kirche auch die Naturverehrung, die in Mysterienkulten und Naturreligionen stark ausgeprägt war. Auch der menschliche Körper mitsamt seinen Bedürfnissen wurde verachtet – zumindest offiziell. War das Eingebundensein in den Kosmos noch eine Grundbefindlichkeit des „Heidentums“ (und auch des frühen Christentums), so wurde nun der Mensch als „Krone der Schöpfung“ von der Natur gedanklich abgetrennt. Zum Ausdruck kommt dies auch in Vorgängen wie der demonstrativen Vernichtung ger­manischer Naturheiligtümer wie der „Donar-Eiche“, die Bonifatius im 8. Jahrhundert fällte.*

 Die Kirche übernahm zwar sehr viele äußere Bräuche und Zeremonien aus den antiken Mysterienkulten (s.o. S. 35 f.), doch die Ablehnung oder, wie Theologen es zu formulieren pflegen, die „Entzauberung“ der Natur blieb. Was zur Folge hatte, daß die lebendige Beziehung zur Natur, die noch in den Gleichnissen des Jesus von Nazareth zum Ausdruck kommt (Der Weinstock und die Reben, Die Lilien auf dem Feld, Die Sperlinge usw.), zweitrangig wurde und verkümmerte. Carl Amery drückt in seinem Buch „Das Ende der Vorsehung“ (S. 16) die kirchliche Einstellung so aus:

„Aus der Tatsache, daß ihm [dem Menschen] die Kommunikation zu anderen Arten des Lebens wie auch zu den riesigen, gleichgültigen Dingen des Kosmos verschlossen ist, wird gefolgert, daß ein tiefer Graben zwischen dem Menschen und dem Rest der Schöpfung angelegt ist; ein Graben, der nicht als Unglück empfunden, sondern als Ausweis der grundsätzlichen Höherwertigkeit betrachtet wird.“

 Karlheinz Deschner kommentiert noch deutlicher:

„Hier bricht etwas mehr und mehr Verheerendes, in seinen Folgen kaum zu Überschätzendes ein. Hier tritt an die Stelle des ‚natürlichen Kosmos’ ein ‚kirchlicher Kosmos’, ein radikal-religiöser Anthropozentrismus, dessen vielfältige Fortwirkungen und ‚Fortschritte’ die mittelalterliche Kirchenherrschaft überdauern ...“ *

 Höllenfurcht und Jenseitsangst

 Zu diesen zweifelhaften „Fortschritten“ gehörte auch die Ausrichtung der Gläubigen auf ein kirchlich verballhorntes Jenseits. Jesus von Nazareth hatte den Menschen verkündet, daß das Reich Gottes nahe, ja inwendig in ihnen sei. Gottes Geist ist überall zu finden, Er durchströmt alles Sein; daher kann und soll Sein Reich auch schon hier auf Erden „zumindest ansatzweise“ Gestalt annehmen. Die Kirche hingegen vertröstete ihre „Schafe“ auf das Jenseits – und sie verdüsterte die jenseitige Welt gleichzeitig dadurch, daß sie die „ewige Verdammnis“ einführte.

Jesus sprach zwar von langdauernden (griech. aionios) Zuständen der Gottferne – doch wie kann der Gott der Liebe, den Er lehrte, auch nur eines Seiner Kinder auf ewig verstoßen? Das brächte nicht einmal ein menschlicher Vater fertig, um wieviel weniger dann der himmlische!

 Die urchristliche Sicht dieser Dinge kommt noch bei Origenes (ca. 184-253) zum Ausdruck, der die „Wiederherstellung aller Dinge“ (griech. Apokatastasis panton) lehrte: Alle Seelen werden einst wieder zu Gott zurückkehren. Diese Lehre (die indirekt auch die Reinkarnation beinhaltet) wurde im Jahr 543 auf einer Synode in Konstantinopel verboten und unter Bannfluch gestellt.

Die Kirche setzte nun an die Stelle dieser urchristlichen Lehre die Dogmen von der Erbsünde und von der ewigen Verdammnis, die (trotz aller Verbalakrobatik von Theologen) bis heute gültig sind, und das sinngemäß auch in der Lutherkirche.*

 Von nun an prägte die Angst vor der ewigen Hölle das Gemüt der Menschen, die sich unter dem Einfluß der Kirche befanden. Denn: Wie konnte man der „Rache“ eines willkürlich strafenden und unberechenbaren Kirchengottes entkommen? Indem man die Dogmen und Rituale der „Mutter Kirche“ (einschließlich damit verbundener Zahlungsverpflichtungen) peinlich genau beachtete und den Anweisungen der Priester, der „Heilsvermittler“ zwischen Gott und den Menschen, strikt Folge leistete.

Noch Martin Luther wurde schwer von der Höllenfurcht geplagt und rang um Antwort auf die Frage: „Wie finde ich einen gnädigen Gott?“ Und auch heute noch leiden ungezählte Menschen unter den psychischen Folgen dieser „Gottesvergiftung“ (Tilman Moser), die auch als „ekklesiogene“, also Kirchen-bedingte Neurose Eingang in die psychologische Fachsprache gefunden hat.

 All dies führt zwangsläufig zu einer angsterfüllten Ausrichtung auf das „Jenseits“ – und daher unvermeidlich zu einer Abkehr von der diesseitigen Welt, die nur noch als „Vorspiel“ zu einem Jenseitsdrama mit höchst ungewissem Ausgang wahrgenommen wurde. Und diesen Ausgang konnten nur die Priester und Pfarrer als „Heilsvermittler“ günstig beeinflussen, wodurch die Menschen in eine extreme Abhängigkeit von der Kirche gerieten.

„Es gibt keinen klareren Beweis“, schreibt Carl Amery*, „für die völlige Verkehrung des ursprünglichen christlichen Lebensgefühls als den Vergleich zwischen dem Ruf der Urgemeinde: Komm, Herr Jesu! Und den Strophen des Dies Irae, jener Sequenz der Totenmesse, die den Tag des Zorns und der Rache schildert.“

Zwar war auch für die ersten Christen die Materie vergänglich und nicht ausschlaggebend für ihr Seelenheil. Doch sie war nicht abgetrennt von ihnen, weil das immer näher kommende Reich Gottes auch die Materie durchstrahlte und in ihr sichtbar werden konnte.

 Der Todesmarsch in die Zerstörung

 Die Freude an der Natur, in der man einen Abglanz der reinen himmlischen Schöpfung erahnen kann, war von nun an unerwünscht. Kirchenlehrer Augustinus (354-436) bringt das klar zum Ausdruck:

„Und die Menschen gehen hin und bewundern die Bergesgipfel, die gewaltigen Meeresfluten, die breit daherbrausenden Ströme, des Ozeans Umlauf und das Kreisen der Gestirne und vergessen darüber sich selbst.“

Hubertus Mynarek, der in seinem Buch „Ökologische Religion“ (S. 10) diesen Satz Augustins zitiert, fährt fort:

„Er war es auch, der bekanntlich den geschichtsträchtigen, aber verhängnisvollen Satz prägte: ‚Gott und die Seele allein begehre ich zu kennen, nichts sonst.’ Hätten die Menschen die von Augustinus als nicht verehrungswürdig angesehenen Bergesgipfel, die gewaltigen Meeresfluten usw., also die Natur in ihrer Gesamtheit, in ihrem Zyklus und ihren Wechselbeziehungen, ihren Feinheiten und Feinstrukturen, nur tiefer bewundert, sich mehr in sie eingefühlt, dann wäre es nicht zu jener immer groberen und roheren – eben unökologischen – Mißachtung aller Lebewesen und aller Naturdinge überhaupt gekommen. Diese Mißachtung trug dann vor allem in der Neuzeit maßgeblich dazu bei, daß totaler Industrialismus und Technokratie ihre Herrschaft ohne größeren Widerstand antreten konnten, zugleich setzte aber auch die Verödung der Außenwelt und der menschlichen Innenwelt ein, und der heute fast unaufhaltsam erscheinende Todesmarsch unseres Umfeldes hat schon begonnen.“

 Heute, zwanzig Jahre nachdem diese Worte niedergeschrieben wurden (1986), hat sich der „Todesmarsch“ weiter fortgesetzt. Und die Ursachen dafür liegen letztlich in den antichristlichen Dogmen der Kirche.

 „Tiere haben keine Seele“

 Zur Natur gehören auch die Tiere. Auf dem achten Konzil von Konstantinopel im Jahr 869 wurde die Lehre verurteilt, wonach der Mensch aus Körper, Seele und Geist besteht.* Diese Verleugnung des geistig-göttlichen Kerns in jeder Seele führte als „Nebenwirkung“ dazu, daß in der Folgezeit den Tieren die Seele endgültig abgesprochen wurde. Denn dann wären sie ja – als Körper und Seele – dem Menschen gleichgestellt gewesen. Und das kam nicht in Frage.

Schon Augustinus hatte diese Degradierung der Tiere vorweggenommen, als er schrieb, das qualvolle Sterben der Tiere „tangiert den Menschen nicht, denn das Tier entbehrt einer vernünftigen Seele und ist deshalb nicht mit uns durch eine gemeinsame Natur ver­bunden“.** Thomas von Aquin (1225-1274), bis heute als wichtigster katholischer Kirchenlehrer anerkannt, präzisierte:

„Wir glauben, daß allein der Mensch eine substantielle, d.h. durch sich lebendige Seele besitzt, während die Seelen der Tiere in den Körpern zugrunde gehen.“***

Inzwischen sagen bereits viele Theologen dasselbe über den Menschen: Sie betrachten die menschliche Seele nur noch als unsichtbares „Anhängsel“ an den Körper, dem aber keine Unsterblichkeit zukomme. Die geistesgeschichtliche Erosion der Restbestände ur­christlichen Glaubens im kirchlichen Lehrgebäude geht also weiter.

Thomas von Aquin war es auch, der den Menschen jegliche Gewissensbisse auszureden versuchte, wenn sie Tieren Leid zufügen:

„Keiner sündigt, indem er eine Sache zu dem ver­endet, wozu sie bestimmt ist ... Wenn deshalb der Mensch die Pflanzen gebraucht für die Tiere, und die Tiere zum Nutzen des Menschen, so ist das nicht unerlaubt.“ Schließlich werde „das Leben der Tiere und Pflanzen erhalten, doch nicht um ihrer selbst willen, sondern des Menschen wegen.“*

 Das dürftige Alibi: Franziskus

 Wenn die Sprache auf diese gefühlskalte Abqualifizierung unserer Mitgeschöpfe, der Tiere, durch die Kirche kommt, so werden von Kirchenvertretern meist nicht die Katechismus-Abschnitte zitiert, in denen diese Haltung bis heute festgeschrieben ist (s.o. S. 25 f.). Man verweist lieber auf Franz von Assisi (1181-1226), den „Schutzpatron der Tiere“. Doch dieser wäre, so urteilen zahlreiche Historiker, zu anderen Zeiten ob seiner unkonventionellen Ansichten ohne Zögern als Häretiker verbrannt worden – wie es dann tatsächlich vielen seiner Nachfolger, den „Franziskaner-Spiritualen“, erging. Mit Franziskus wurde anders verfahren, weil man zu eben dieser Zeit eine Pseudo-Alternative zu den vege­tarisch lebenden und in Heilkräuterkunde bewanderten Katharern gut gebrauchen konnte. Die Gründung eines eigenen Mönchsordens war denn auch keine Idee des Franziskus selbst, sondern eine Maßnahme des Vatikans. Arnold Toynbee schreibt dazu in „Menschheit und Mutter Erde“:

„Dem heiligen Franz wäre viel seelische Qual erspart geblieben, wenn er bei seinem ersten Zusammenstoß mit der Kurie den Märtyrertod gestorben wäre. Statt dessen mußte er erleben, wie seine nun vom Heiligen Stuhl institutionalisierte Bruderschaft in den Händen des Kardinals Ugolino und des Bruders Elias eine Gestalt annahm, die mit seiner ursprünglichen Vorstellung von einem christusgleichen Leben nur noch wenig Ähnlichkeit zeigte.“ (S. 397)

Franziskus ist bis heute für die Kirche Alibi geblieben. Sie hat ihn, wie so vieles in der Geschichte, rein äußerlich vereinnahmt, ohne sich dadurch innerlich zu ändern. Eugen Drewermann zieht daher in seinem Büchlein „Über die Unsterblichkeit der Tiere“ das Fazit:

„Das christliche Abendland kennt keine Ethik, die das Leid der Tiere und das Leid der Menschen als gleichwertig erscheinen ließe. Denn: nur Menschen sind unsterbliche Wesen!“ (S. 29 f.)

 Tiere sind nur Maschinen

 Das ist noch vorsichtig ausgedrückt. Denn nach Ansicht des Jesuitenschülers René Descartes (1596-1650) können Tiere überhaupt nichts empfinden; sie sind bloße Maschinen. Wenn sie Schmerzenslaute ausstoßen, weil sie gequält werden, dann sind das Geräusche, wie wenn eine Maschine quietscht – mehr nicht. Sein Zeitgenosse Sir Francis Bacon (1561-1626), der als Begründer der modernen experimentellen Naturwissenschaft gilt, forderte, „die Natur auf das Streckbett der Folter zu spannen, um ihr ihre Geheimnisse zu entreißen“. Bacon war selbst Inquisitor und in der Hexenverfolgung aktiv.

 Der hier zum Ausdruck kommende konstruierte Gegensatz, der „Dualismus“ von „Geist“ und „Natur“, war grundlegend für die technokratische Fortschrittsgläubigkeit, mit der sich die Menschheit mittlerweile die eigene Lebensgrundlage zerstört. Diese Mißachtung ökologischer Zusammenhänge hat nicht nur ihre Wurzeln in der Kirchengeschichte – bis weit ins 20. Jahrhundert hinein war sie auch noch herrschende Lehre in der Theologie. Hubertus Mynarek* schreibt dazu (1986):

„Es ist ja gar nicht lange her, daß christliche Theologen (auch noch in den ersten sechs Jahrzehnten unseres Jahrhunderts [des 20.]) die These vertraten, das Christentum habe überhaupt erst die Grundlagen für die technische Nutzung der Natur, für den technischen Fortschritt der Menschheit insgesamt, geschaffen, indem es in Vernichtung jeder heidnischen Religiosität alle Göttlichkeit und Heiligkeit aus der Natur herausgezogen und in den personalen, übernatürlichen, über- und außerweltlichen Gott hineinverlegt habe. “

Kirche und Bewußtseinswandel –
das paßt nicht zusammen!

 Über diese Zusammenhänge findet sich im katholischen Klimapapier von 2006 – und auch im lutherischen Klimapapier von 1995* – kein Wort. Heimlich, still und leise versucht man sich einmal mehr aus der Verantwortung zu stehlen – und tut so, als sei man schon immer an der Spitze des Fortschritts, diesmal zur Abwechslung des ökologischen, gestanden. Dabei haben die Kirchen auch in den letzten Jahrzehnten zu allen ökologisch relevanten Fragen beharrlich geschwiegen. Sie haben weder klar gegen die Nutzung der Atomkraft Stellung bezogen, noch gegen die Gentechnik, gegen die grausamen Tierversuche oder gegen industrielle Landwirtschaft und für ökologischen Landbau.

Wie auch? Zum einen verdienen sie über ihre Aktienpakete an den genannten schöpfungsfeindlichen Technologien mit. Und zum anderen würde ein echter Fortschritt ein Umdenken, einen Bewußtseinswandel voraussetzen, der dem Wesen der Kirchen diametral widersprechen würde.

Die katholische Kirche hat sich in ihrer Geschichte ungezählte Male äußerlich ange­paßt; sie hat Kreide gefressen wie der Wolf im Märchen – und blieb doch immer die gleiche. Aus ihrer Schattenwelt heraus hat sie das Licht bekämpft. Im Mittelalter hat sie den Franziskanerorden gegründet, um dem Schein nach das einfache Leben der Katharer nachzuahmen. Sie hat die Dominikaner ausgeschickt, die, ebenso einfach gekleidet wie die Katharer, die „Ketzerei“ um so effektiver bekämpfen sollten. Doch die Kirche hat weder das prunkvolle Machtgebaren ihrer Kleriker noch ihre Verachtung für die Tierwelt beendet. Auch heute wird sie wohl nicht dadurch ökologischer werden, daß sie mit großem Tamtam einige Aussagen von besorgten Wissenschaftlern veröffentlicht.

Ein Bewußtseinswandel der Gläubigen ist aus vatikanischer Sicht auch völlig unnötig. Wichtig ist, daß möglichst viele Menschen gehorsam die katholischen Rituale befolgen (und dafür bezahlen) – dafür kommen sie dann in den katholischen Himmel. Was derweil mit der Erde passiert, ist zweitrangig.

Und aus lutherischer Sicht ist ein Bewußtseinswandel im Grunde gar nicht möglich. Der Mensch ist schließlich nach Luther von Gott entweder zum Guten oder zum Bösen vorherbestimmt. Er kann daran gar nichts ändern. Er kann nur glauben – denn der Glaube allein genügt ja. Wozu soll da ein Bewußtseinswandel gut sein? Der Mensch hat ja außerdem nach Meinung Luthers keinen freien Willen!* „Sündige tapfer, aber glaube noch tapferer!“ Zerstöre also die Umwelt ruhig weiter – Hauptsache, du glaubst das Richtige!

 Katholische oder lutherische Leser werden jetzt vielleicht einwenden, daß sie das nicht so sehen. Das wird auf sehr viele Katholiken und Protestanten wohl zutreffen. Doch die meisten der konfessionsgebundenen Christen versäumen es, sich einmal intensiv mit den Wurzeln und den Abgründen ihrer eigenen Kirche auseinanderzusetzen.**

 Die wirkliche Antwort der Kirchen

 Das ganze Ausmaß der Schuld der Kirchen am jetzigen Zustand der Erde ist kaum abzuschätzen. Sie haben nicht nur die Naturverachtung und den Egoismus der westlichen Zivilisation maßgeblich begründet – sie haben auch zu allen Zeiten diejenigen verfolgt und mundtot zu machen versucht, die der Malträtierung von Natur und Tieren Einhalt gebieten wollten.

 Es ist, als ob die Widersacher Gottes eher die Zerstörung des Planeten Erde in Kauf nehmen (ja, diese sogar mutwillig beschleunigen) wollen, als sich mit dem Verlust ihrer Macht über die Seelen der Menschen abzufinden. Und ihre Macht-Basis ist nun mal die Erde.

Die Kirchen werden diesen Kampf jedoch verlieren. Sie werden früher oder später an den Wirkungen der Ursachen zugrunde gehen, die sie selbst gesetzt haben. Der Geist Gottes kann auf Dauer nicht unterdrückt werden. Aber wer waren und sind die Leidtragen­den dieses Kampfes? Es sind nicht nur die religiösen Minderheiten, die immer wieder in der Geschichte verfolgt und ausgerottet wurden. Es sind im Grunde wir alle, da vieles nicht rechtzeitig erkannt und aufgehalten wurde, was nun auf die Menschheit zukommen wird.

 Was den 30-jährigen Krieg der Kirchen gegen das Prophetische Wort angeht, so war und ist ohne Zweifel Gabriele, Prophetin und Botschafterin Gottes, die Haupt-Leidtragende. Drei Jahrzehnte lang wurde die Botschaft, die sie zu übermitteln hatte, wurde das lebendige Wort Gottes von den Kirchen mißachtet, beschimpft, mit Füßen getreten und in den Schmutz gezogen. Das war die Antwort der Kirchen auf die ungezählten Warnungen des Gottesgeistes an die Menschheit. Gabriele schreibt darüber in ihrem Buch „Die kirchliche und staatliche Gewalt und die Gerechtigkeit Gottes“:

„Deren [Der Kirchen] Antwort lautete jahrhundertelang, alles und alle umzubringen, die nicht mit dem Papst und seinem ehemaligen Kontrahenten Martin Luther in einem Boot sitzen, einschließlich der Natur und der Tierwelt. Wie lautet die Antwort heute? Die vatikanische und lutherische Parole heißt immer noch, sich ‚die Erde untertan zu machen’.

Jetzt könnten dieses Gespann mit dem falschen Namen ‚christlich’ und ihre Mitläufer beweisen, ob Gott, der Ewige, es mit den überlieferten Worten ‚Macht euch die Erde untertan’ so gemeint hat. Wenn ja, dann können sie sich ja die Flutwellen untertan machen, die Stürme, die Erdbeben, die Seuchen und weitere Katastrophen. Nichts als voran, werter Papst, Bischöfe, Kardinäle! Nur voran, die gesamte Priesterschar und Nachfolger Martin Luthers, alle Jäger und alles, das schrie und schreit: ‚Gott hat gesagt: Macht euch die Erde untertan!’ Wenn Gott es so gemeint hat, dann nützt jetzt die Chance und beweist es denen, die auf euch schauen, die auf euch bauten und noch bauen. Macht euch also die Erde untertan! Befehlt den Elementen, und bestimmt sie! Wirkt ein auf die Flutwellen, auf Erdbeben, auf die vielen, vielen Katastrophen! Die Erde soll ja euer Wirkungskreis sein, und der Papst gar der ‚Lenker des Erdkreises’!“ (S. 194)

 „Die weltweite Apokalypse ist im Gange!“

 Wie ernst inzwischen die Zeiten sind, zeigt sich in einer Offenbarung Gott-Vaters, die Gabriele im Februar 2001 empfing und die über Rundfunksender, Handzettel und das Internet weltweit verbreitet wurde:

„ICH BIN der Gott Abrahams, der Gott Isaaks und der Gott Jakobs. Ich Bin der Gott aller wahren Propheten.

Ich, GOTT, der Allmächtige, erhebe Meine Stimme durch Meine Prophetin und Botschafterin und richte sie an die Menschheit.

 

Hört auf, eure Mitgeschöpfe, die eure Tiergeschwister sind, zu verzehren!

Hört auf, sie zu quälen durch Tierversuche und durch Freiheitsentzug, indem ihr sie in Ställen haltet, die tierunwürdig sind! Tiere lieben die Freiheit, ebenso wie ihr, die Menschen.

 

Hört auf, Kleinsttiere, das Bodenleben, zu töten durch künstliche Düngemittel, auch durch Exkremente und dergleichen!

 

Hört auf, Wälder abzuholzen, abzubrennen und den Tieren in Wald und Flur den Lebensraum zu nehmen. Gebt ihnen ihren Lebensraum, Wälder, Felder und Wiesen, zurück; anderenfalls wird euer Schicksal, das ihr euch selbst auferlegt habt, euer Haus und Hof und eure Ernährungsquellen wegnehmen durch weltweite Katastrophen, die ihr selbst geschaffen habt durch euer Verhalten gegen das Leben, gegen die Reiche der Natur, einschließlich der Tiere.

 

Sollten die Menschen Meine Worte abermals dem Wind übergeben, dann wird für sie der Sturm, das weltweite Schicksal, einsetzen und die Menschen zu Hunderttau­senden hinwegraffen – zum einen durch weltweite Katastrophen, zum anderen durch Krankheiten, die ähnlich wie Seuchen über sie hereinbrechen und die sie durch ihre Abkehr von jeglicher geistigen Ethik und Moral den Tieren auferlegt haben, die sie derzeit zu Tausenden verbrennen. Wer nicht umkehrt, dem wird es ähnlich ergehen.

Mein Wort ist gesprochen. Die weltweite Apokalypse ist im Gange. Wer nicht hören will, wird in immer kürzeren Abständen seine geschaffenen Ursachen als Wirkungen fühlen. Ich habe die Erde mit ihren Pflanzen, Tieren und Mineralien zu Mir erhoben. Wer weiterhin an die Mutter Erde mit all ihren Lebensformen Hand anlegt, der wird die Wirkungen spüren. Hört auf, zu quälen, zu töten und zu morden!

 

Hört auf, ihr Menschen, mit eurem bestialischen Verhalten, das ausschließlich euch trifft und kein anderes Wesen; denn was ihr den Geringsten eurer Mitgeschöpfe antut, das tut ihr Mir an und euch selbst.

 

Es ist genug! Kehrt um, sonst setzt sich die Ernte fort, die eure Saat ist.

 

ICH BIN der ICH BIN, immer Derselbe, gestern, heute und morgen, in alle Ewigkeit.“


 

* ** *** Weitere Quellenangaben und weitere Hinweise in den Fußnoten konnten hier aus Zeitgründen noch nicht angeführt werden. Wir verweisen dazu auf das Buch.

 

Zum Kapitel 6                          zurück zu Kapitel 4.5                        zurück zur Übersicht                  

 

[ Vorwort ]    [ Inhaltsverzeichnis ]    [ Brief an Papst ]    [ Brief an Bischöfe ]
[ Offenbarung ]    [ Nachwort ]     [ Kontakt ]    [ Impressum ]    [ Steinadler ]