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Das Buch |
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"Der Schattenwelt neue Kleider - Die Inquisition der Jetztzeit. Klimawandel: Gott hat recht-zeitig gewarnt, Marktheidenfeld 2006, kart., 268 S., ISBN 978-3-89201-238-8, Euro 8,90;zu bestellen bei Verlag Das Wort |
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Kirchliche Rufmordbeauftragte entwickeln so gut wie nie etwas Eigenes, Positives, um es an die Menschen weiterzugeben. Ihre „Aufgabe“ besteht vielmehr darin, das zu behindern und zu zerstören, was andere in die Welt bringen. Sie laufen also immer hinterher, reagieren auf die Vorgaben derer, die sie von Amts wegen zu verteufeln haben. Da kann es dann vorkommen, daß sogar einem abgebrühten Inquisitor für einen Augenblick so etwas wie Überraschung anzumerken ist. Man erkennt es daran, daß ihm im ersten Moment noch keine so richtig boshaften Verleumdungen einfallen. In der Not greift er auf sein theologisches Studentenwissen zurück. Im Main-Echo (31.12.87) war zu lesen: „In einer ersten Stellungnahme zu dem in Würzburg ausgerufenen Beginn einer neuen Ära erklärte der evangelische Sektenpfarrer Friedrich-Wilhelm Haack (München), daß der Glaube an eine unmittelbar bevorstehende ... Herrschaft Christi und seiner Getreuen vor dem Jüngsten Gericht nichts Neues sei. Bereits im ersten Jahrhundert nach Christus habe es darüber heftige Auseinandersetzungen gegeben. Haack wies ferner darauf hin, daß die Beschreibung dieses Zeitabschnitts in der Offenbarung des neuen Testaments äußerst zurückhaltend ausfalle. So gebe es keinerlei Hinweise auf ein ‚Goldenes Zeitalter’, wie es durch die Jahrhunderte bis in die Gegenwart von den verschiedensten religiösen Gruppierungen immer wieder beschworen werde.“ „Der Satan wird gebunden werden“ Was war geschehen? In der Dezember-Ausgabe der Zeitschrift Der Christusstaat war eine Offenbarung auszugsweise wiedergegeben worden. Diese Offenbarung von Bruder Emanuel hatte am 6. November 1986 in Würzburg stattgefunden. Sie klang in der Tat wie eine Fanfare: „Die Posaune der göttlichen Weisheit erschallt über den Äther.... Die große Zeit ist nahe ... Ihr Menschen steht vor einer mächtigen Zeitenwende. Der Herr kommt im Geiste. Jetzt schon bereitet Er das Friedensreich, Sein Reich, vor ... meine Freunde, erwachet! ... Der Satan wird gebunden werden – ja, er bindet sich selbst durch sein gegensätzliches Wirken ... Erkennet: Die Finsternis verspürt sehr wohl, daß ihre Macht zu Ende geht. Die Mächte der Finsternis bäumen sich auf und sind bestrebt – so wie zu allen Zeiten –, die wahren Nachfolger des Herrn zu vernichten. Eine schleichende Christenverfolgung ist im Gange ... Wahrlich, meine Menschengeschwister, die Erde vibriert – und je mehr die magnetischen Pole in Vibration kommen, um so mehr wird sich auf dieser Erde verändern ... Im Geiste steht schon das Friedensreich auf dieser Erde – und durch euch soll es umgesetzt werden in die materielle Form ... O sehet, viele sagen: ‚Das Reich Gottes ist ein geistiges Reich.’ Das ist richtig. Zuerst müssen die Menschen das Innere Reich erschließen, dieses Innere Reich ausstrahlen durch die Liebe, durch den Frieden. Doch was sich im Inneren formt und Gestalt annimmt, das wird sich auch im Äußeren zeigen.“ Gleichzeitig wurde in jenen Tagen in Würzburg die Urgemeinde Neues Jerusalem gegründet, die die Verantwortung für den Aufbau des angekündigten Friedensreiches übernehmen sollte. Die „Entmythologisierung“ des Friedensreichs Die Reaktion des Kirchenvertreters Haack auf diese Ereignisse zeigt, wie wenig die offizielle Kirche mit dem Urgrund des Christentums zu tun hat. Zum Thema „Friedensreich“ fällt ihm nur die Offenbarung des Johannes ein – doch auch diese Schilderung (Kap. 20-22) ist keineswegs so „zurückhaltend“, wie Haack das offensichtlich gerne hätte. Darüber hinaus gibt es aber noch eine ganze Reihe von Ankündigungen im Alten Testament, die damit in engem Zusammenhang stehen und die auch den Aspekt des Friedens zwischen Mensch und Natur betonen – eines Friedens, der auch auf das Verhalten der Tiere untereinander übergreift. Da ist – allen voran – die mächtige Schilderung des Jesaja von einem Reich, in dem der Wolf beim Lamm liegt, der Löwe Stroh wie das Rind frißt, der Säugling vor dem Schlupfloch der Natter spielt (Jes 11,1ff). „Man tut nichts Böses mehr und begeht kein Verbrechen auf meinem ganzen heiligen Berg; denn das Land ist erfüllt von der Erkenntnis des Herrn, so, wie das Meer mit Wasser gefüllt ist.“ Auch bei Jeremia (Kap. 32), Daniel (Kap. 7) oder Ezechiel finden sich solche Ankündigungen: „Ich schicke Regen zur rechten Zeit, und der Regen wird Segen bringen. ... Ich pflanze ihnen einen Garten des Heils“ (Ez 34). All dies fiel jedoch bei den meisten Theologen – so offenbar auch bei Haack – längst der „Entmythologisierung“ zum Opfer. Für den protestantischen Theologen Rudolf Bultmann (1884-1976), der diesen Begriff prägte, sind solche Visionen – und natürlich auch die Vorstellung einer vorhergehenden „unter kosmischen Katastrophen hereinbrechenden Endzeit“ längst „erledigt“*. Sie gelten als zeitbedingte Beimischungen, deren man sich entledigen muß, um zum „Kern“ vorzustoßen – bzw. zu dem, was man dafür hält. Übrig bleibt dann meist nur ein blutleerer Rationalismus. Die Bibel, so viel ist richtig, ist sicherlich mit Vorsicht zu handhaben, weil insbesondere die Priesterkaste dort an vielen Stellen ihre Vorstellungen hineingeschrieben hat. Doch was bleibt übrig, wenn selbst die Bergpredigt zur „Utopie“ erklärt wird, die im täglichen Leben, vor allem in der Politik, kaum angewendet werden könne? Wenn auch die Vision eines Jesaja, die noch heute Menschen zu einer konkreten „Friedensarbeit“ mit der Natur motivieren kann, auf der Strecke bleibt? Doch für die Kirchen, die durch Jahrhunderte immer wieder Unfrieden gesät haben, ist die Vorstellung eines „Friedensreiches“ womöglich gar nicht so attraktiv. Denn dort soll ja Christus herrschen – und nicht sie. Die Verleumdungsmaschine rollt Schon die bloße Ankündigung einer friedvolleren Gesellschaft versetzte die Kirchen offenbar in Alarmbereitschaft. Jedenfalls machten sie daraus sofort ein neues Verleumdungsstichwort, das sie in ihr Rufmordrepertoire einbauten. Im März 1988 griffen die Würzburger Dekane beider Konfessionen – Dekan Martin Elze (luth.) und Stadtdekan Helmut Bauer (kath., später zum Weihbischof befördert) – in einem „Klärenden Wort“ das Thema Friedensreich auf. „Dieser Begriff“, so die Dekane, „steht im letzten Buch der Heiligen Schrift in einem ganz anderen Zusammenhang und gehört zur bildhaften Sprache dieses Buches“. Und Bilder braucht man nun mal nicht ernst zu nehmen – man kann sie getrost „entmythologisieren“. „Wir Christen“, so die Dekane weiter, „leben schon immer in der Endzeit. ... Daß die Endzeit erst heute beginne, widerspricht der Heiligen Schrift. ... Das Geschäft mit der Angst, das schon öfters in der Kirchengeschichte mit apokalyptischen Zeitangaben“ – solche gibt es beim Universellen Leben überhaupt nicht! – „gemacht wurde, lehnen wir Christen ab.“ Das „Geschäft mit der Angst“ – da sind die Kirchen natürlich Experten. Mit der Angst vor der ewigen Verdammnis lassen sich ja immer noch viele „Schäfchen“ gut bei der Stange halten – und abkassieren. Die meisten Gläubigen wissen gar nicht, daß auch heute noch die „ewige Verdammnis“ fester Bestand der Lehre beider Großkirchen ist. Noch heute hat z.B. das katholische Dogma Gültigkeit, daß „»niemand außerhalb der katholischen Kirche, weder Heide« noch Jude noch Ungläubiger oder ein von der Einheit Getrennter – des ewigen Lebens teilhaftig wird, vielmehr dem ewigen Feuer verfällt, das dem Teufel und seinen Engeln bereitet ist, wenn er sich nicht vor dem Tod ihr (der Kirche) anschließt.“ Ein diabolischer Schachzug Graf Magnis greift das Thema auch für seine Verleumdungen auf. Im März 1988 unterschiebt er dem Universellen Leben in einer seiner Schriften die Ankündigung eines „Weltholocausts, bei dem alle nicht dem ‚Christusstaat’ ... angehörenden Unternehmungen, Einrichtungen und Menschen vernichtet werden.“ Wie bereits dargelegt (S. 90), wird im Universellen Leben im Gegenteil gelehrt, daß das Überleben der Umbruchszeit nichts mit der Zugehörigkeit zu irgendeiner Gruppe oder gar einem Betrieb zu tun hat. Jemand, der das Universelle Leben gar nicht oder nur von ferne kennt, kann Gott sehr nahe sein und im rechten Moment das Richtige tun. Umgekehrt kann ein Anhänger der Urchristen genauso von Katastrophen betroffen sein wie andere Menschen auch – zumal dann, wenn er die Lehre nur gehört, aber in seinem täglichen Leben kaum umgesetzt hat. Nicht umsonst heißt es in der Bibel (Mt 24,40): „Dann wird von zwei Männern, die auf dem Feld arbeiten, einer hinweggenommen und einer zurückgelassen.“ Aber auch die Abschiedsreden Jesu, aus denen dieser Satz zitiert ist, sind von der Kirche längst „entmythologisiert“ worden. Die Standard-Behauptung der Kirchen, daß nach der Lehre des Universellen Lebens nur dessen Anhänger gerettet würden, ist nichts anderes als ein diabolischer Schachzug. Warnungen des Gottesgeistes, die an alle Menschen ergehen, werden so gezielt verfälscht und unglaubwürdig gemacht. Was ein drängendes Problem der gesamten Menschheit ist, wird als „psychisches Problem“ einiger weniger „Endzeitapostel“ hingestellt, die sich wichtig machen wollen. Eine lügenhafte Verdrehung ist auch die weitere Behauptung in Magnis’ Schrift, im Universellen Leben werde der „totale Untergang des Planeten“ gelehrt. Natürlich wird der Planet Erde, wie alle Materie, nach unabsehbar langen Zeiträumen einmal ans Ende seiner Tage kommen. Doch das hat mit der sogenannten Umbruchszeit nicht das Geringste zu tun – und das wußte Magnis auch. Die sogenannten „Endzeitjünger“ Die kirchlichen Rufmordbeauftragten schießen sich auf das neue Thema ein. Als Pfarrer Haack im Jahr 1988 das Jahrestreffen seiner „Elterninitiative“ wie schon seit Jahren in Würzburg (dem Sitz des Universellen Lebens) abhält, gibt er der Presse zu Protokoll: „Weltuntergangswahn und Psychoterror gehören nach Pfarrer Haack immer mehr zum Instrumentarium von Sekten. Bei Jugendlichen ... sind die Motive ... vorwiegend Neugier und Langeweile, aber auch Defizite in der Orientierung, die Flucht aus der realen in eine Scheinwelt sowie Zukunftsangst und Unsicherheit.“* Man muß das zweimal lesen, um die Absurdität und Perfidie dieser Aussage zu erfassen. Die Institution, die als jahrhundertelange Beherrscherin des Abendlandes die Orientierungslosigkeit und Unsicherheit vieler Menschen selbst zu verantworten hat, verschließt die Augen vor den drohenden Gefahren – und wirft dann auch noch denjenigen, die auf diese Gefahren hinweisen wollen, „Flucht in eine Scheinwelt“ vor. Das Gesetz der Projektion gilt auch hier. In einer Offenbarung beleuchtete Christus durch das Prophetische Wort im Jahr 1991 dieses Verhalten der Kirchen: „Vor vielen Jahren mahnte Ich aufs neue durch Mein Instrument. Gerade jene, die in den christlichen Religionen waren und sind und sich als Christen bezeichnen, klagen die an, die von der sogenannten Endzeit sprachen: Es wären sogenannte Endzeitjünger, die das Volk aufwiegeln wollen, um eine äußere Machtstruktur aufzubauen durch Angst und dergleichen. Wer war ihnen hörig? Der wird heute mit ihnen sein. Meine Kinder in aller Welt: Es gibt kein Zurück mehr! Die Fluten stehen auf. Die Feuersbrünste werden immer größer. Hungersnöte, Katastrophen, Kriege und dergleichen wechseln sich schon ab.“ Die Warnungen gehen weiter Das Jahr 1991 war das Jahr des Golfkriegs, von dem gleich noch die Rede sein wird. Mit jedem Vorrücken des Zeigers der Uhr verfloß wertvolle Zeit, in der etwas gegen die zunehmenden Katastrophen hätte unternommen werden können. Doch keine Energie geht verloren – also ist auch jedes Umdenken und Umsteuern, jede Aktion für die Mutter Erde sinnvoll. Auch wenn vieles nicht mehr ganz zu verhindern ist, so kann es zumindest verzögert oder in seiner Wirkung gelindert werden. Deshalb gingen auch die Warnungen und Aufklärungen durch das Prophetische Wort weiter. Im Jahr 1989 sprach Bruder Emanuel durch Gabriele das Thema Klimaveränderung an: „Erkennt: Durch die Ursachen der Menschen ist die Erde zum Feuerofen geworden. Schichten der Atmosphäre lösen sich auf – die Welt ist wie ein Dampftopf, der auf der Erde steht; sie kocht ... So erkennt: Noch dehnen sich die Wüsten aus, doch wenn die Wasser kommen ... Liebe Brüder und Schwestern, nur Streiflichter der Zukunft, die in Wirklichkeit schon Gegenwart sind – denn vieles wird euch verschwiegen ...“ Den Warnungen der Wissenschaft zum Trotz hatten sich Politik und Kirche offenbar längst darauf verständigt, die Menschen nicht zu „beunruhigen“ – das heißt, sie nicht vollständig mit der Realität und den daraus folgenden Konsequenzen für ihr Handeln zu konfrontieren. Im Jahr 1990 griff Christus dieses Thema auf – und wies auf die im Gang befindliche Völkerwanderung der Umweltflüchtlinge hin: „Die Menschheit hält im Äußeren vieles aufrecht – dafür sorgen eure Politiker und eure kirchlichen Obrigkeiten. Alles, was schon ist, wird soweit zugedeckt, damit es die Menschen kaum erfahren. Und doch: Große Teile der Erde werden zur Steppe. Die Hungersnot bricht da und dort auf. Viele Menschen machen sich auf den Weg, um Nahrung zu finden, um wieder Obdach zu haben. Gleichzeitig kommen die Katastrophen; nicht nur die Naturkatastrophen, sondern auch ganze Völkerkatastrophen – denn die, die hungern, all jene, denen das Äußere hinweg genommen wurde, werden mehr und mehr aggressiv ...“ Das Uhrwerk läuft ab Aufgrund der Verschleierungstaktik von Politik und Medien, die meist nur über einzelne Aspekte des weltweiten Geschehens isoliert informierten, konnten auch zu diesem Zeitpunkt die wenigsten den wirklichen Zusammenhang erfassen und wahrnehmen, daß längst eine unheilvolle Kettenreaktion in Gang gekommen war. „Was vorausgesagt ist, hat schon begonnen [1989]. Ähnlich wie ein Uhrwerk läuft das Vorhergesagte ab. Eine Katastrophe greift in die andere, und ein Schicksal reicht dem anderen die Hand. Daran ist der Wandel der Zeit zu erkennen.“ (S. 681) Dieses Sätze stammen
aus dem großen Offenbarungswerk „Das ist Mein Wort. „In der heutigen Zeit [1989] ist es wie zu den Zeiten Noahs oder des Untergangs von Pompeji. Die Mehrzahl der Menschen ... hören wohl von den Zeichen der Zeit – und bleiben doch die sündhaften Menschen. Mit ihrem Reichtum und ihrer äußeren Macht gingen und gehen sie unter.“ (S. 681) Mit „sündhaft“ und „Sünde“ ist hier nicht eine moralische Verurteilung im Sinne einer katholischen Zwangsmoral gemeint, sondern – dem Wortstamm gemäß – die Absonderung, die Trennung von der Einheit, in welcher der Mensch ein Teil der göttlichen Schöpfung und für sie mitverantwortlich ist. Christus stellte in diesem Buch nochmals klar, daß es sich hier nicht um eine esoterische Weltuntergangsstimmung handelt: „Erkennet: Das Wort ‚Endzeit’ meint nicht das Ende der Materie, das Ende des Erdplaneten, sondern das Ende all dessen, was wider Gott ist: Der Materialismus geht zu Ende.“ (S. 692) Ein weiteres Thema in diesem Buch ist das Aussterben von Tieren: „Durch die Verunreinigung der Flüsse, Seen und Meere sowie auch der Erdatmosphäre sterben viele Tier- und Pflanzenarten aus – im Wasser, in der Luft und auf der Erde. Da ein Großteil der Menschheit in der Sünde weiterlebt, stirbt die alte Welt – und mit ihr sterben unter großen Schmerzen viele Menschen, die das Zeitliche für die einzige Realität hielten und verantwortungslos mit allem Leben umgingen.“ (S. 597) Um Mißverständnisse zu vermeiden, sei angemerkt: Hier sind keineswegs Atheisten oder Agnostiker gemeint, die nicht an einen Gott glauben. Ein Atheist kann durchaus hohe ethische Ideale in seinem Leben umsetzen – und das ist entscheidend, nicht das Etikett „christlich“. Auch die Entstehung von Seuchen, die mit der Mißhandlung der Tiere durch den Menschen zu tun haben, wird angesprochen: „Erkennet weiter: Das Leid der Tiere und das Fleisch der mutwillig getöteten Tiere, das verzehrt wurde, zehren wiederum am Fleische des Menschen. Die Folgen sind Krankheiten und Seuchen. Es sind die Wirkungen auf diese und ähnliche Ursachen.“ (S. 218) „Gedenken wir der Mutter Erde!“ Es ist hier nicht der Ort, die Glaubenslehre des Universellen Lebens im Detail zu schildern.* Was z.B. das zuletzt erwähnte Thema Krankheiten betrifft, so werden in zahlreichen Publikationen Hilfen angeboten, wie der Erkrankte – ohne die Schulmedizin oder gar ärztliche Behandlung auszuschließen – selbst die seelischen Hintergründe seiner Erkrankung erforschen und durch Bereinigung dieser Ursachen eine Linderung oder auch Heilung seiner Leiden erlangen kann. Seit 1990 wurden Offenbarungen gerade auch zum Thema der Heilung durch Selbsterkenntnis und Bereinigung, durch Gebet und Glauben (womit niemals ein Heilungsversprechen verbunden ist) über zahlreiche Radiosender vor allem des Auslands ausgestrahlt – eben dort, wo der Prophet mehr gilt als im eigenen Land. Und wo die Medien noch unvoreingenommen sind, weil der Arm der Kirchen nicht in jede Rundfunkanstalt und Redaktion hineinreicht. In die Öffentlichkeit traten die Urchristen aber auch im deutschsprachigen Raum – indem sie den Skandal aufgriffen, daß von Nationen, die sich „christlich“ nennen, ein Angriffskrieg ausging. Als im Januar 1991 eine kriegerische Koalition unter Führung der USA begann, den Irak zu bombardieren, protestierten die Urchristen mit einer Serie von Extrablättern, die sie in zehntausendfacher Auflage auf den Straßen verteilten. Sie verwiesen darin nicht nur darauf, daß Jesus von Nazareth Pazifist war, der die Feindesliebe lehrte und jegliche Gewalt verurteilte (Nr. 1). Sie fragten nicht nur: „Kain, wo ist dein Bruder Abel?“ (Nr. 2). Sie erinnerten auch daran, daß nicht zuletzt die „Mutter Erde“ mitsamt der Tierwelt unter dem Krieg unsäglich zu leiden hat (Nr. 5): „Gedenken wir der Mutter Erde, und machen wir uns bewußt: Zur Zeit findet eine derartige Umweltzerstörung auf unserem Planeten statt, daß sehr viele Tiere und Pflanzen in den nächsten 30 bis 50 Jahren vollständig auf unserer Erde ausgerottet sein können. ... An den Schaltstellen der Macht sitzen Menschen, die auf die Natur überhaupt keine Rücksicht nehmen. Zwei Tage vor Beginn des Golfkriegs warnten Wissenschaftler vor den möglichen Folgen des Anzündens der Ölquellen in Kuwait ... Obwohl unsere Politiker genau wußten, welche Gefahr der Krieg mit sich bringen würde, haben sie ihn dennoch begonnen!“ Bergpredigt und Höllenpredigt Von den Kirchen hörte man keinen Aufschrei gegen den Krieg, auch keinen gegen die damit verbundene Umweltzerstörung. Es blieb einer religiösen Minderheit ohne jeglichen Medieneinfluß überlassen, mit bescheidensten Mitteln dagegen die Stimme zu erheben. Doch gerade dadurch wurden die Kirchen entlarvt – und sie entlarvten sich selbst. Im Extrablatt Nr. 2 wurde die gesamte Bergpredigt des Jesus von Nazareth abgedruckt – und daneben war die fiktive „Höllenpredigt des Antichristen“ zu lesen: „Dazumal hörtet ihr, daß der, welcher tötet, des Gerichts schuldig sei ... Glaubet es nicht! Gehet hin – mordet und brennet! Quält und mißhandelt die Alten, die Frauen, die Kinder und alle Kreatur, die da kreucht und fleucht.“* Dem Leser stand frei, sich zu entscheiden, welcher der beiden Predigten er Gehör schenken wollte. Wobei natürlich die Frage im Raum stand: Für welche der Predigten haben sich die Kirchen entschieden, samt ihrer Helfershelfer in Politik, Wirtschaft und Medien? Immer mehr Marktstände Die Aktivitäten der Urchristen waren der Kirche aber in noch ganz anderer Hinsicht ein Dorn im Auge. Zu Beginn der 90er Jahre eröffneten die landwirtschaftlichen Betriebe, die Christusfreunde Mitte der 80-er Jahre aufgebaut hatten, im süddeutschen Raum eine ganze Anzahl von Marktständen. Beliefert wurden sie nicht mehr nur von einer, sondern von sechs Hofstellen sowie von einer gut aufgestellten mittelständischen Produktionsabteilung mit Mühle, Bäckerei, Feinbäckerei und Feinkostabteilung. Von München bis Coburg, von Nürnberg bis Karlsruhe, von Stuttgart bis Wiesbaden wurden Brot, Gemüse und Feinkost aus Friedfertigem Landbau angeboten. Diesen Anbau als „ökologisch“ oder „biologisch“ zu bezeichnen, würde, wie bereits erwähnt, zu kurz greifen. Die Anbauweise wird zwar genauso streng amtlich kontrolliert wie die der ökologischen Kollegen. Doch die selbstgesteckten Kriterien sind viel weitergehend. Im Grunde handelt es sich um einen Teil der Antwort auf die Frage, welche Konsequenzen auf unser Leben die Achtung vor der Natur haben müßte – und wie diese Konsequenzen in der Praxis umgesetzt werden können. Hier werden vegan-vegetarische Lebensmittel tatsächlich frei von Tierleid und Umweltverschmutzung produziert: ohne Mist und Gülle*, ohne kommerzielle Viehhaltung, das Brot ohne chemische (und umweltbelastende) Hefe (es gibt auch natürlich hergestellte). Sogar das Korn wird nicht in einer Metallmühle zerkleinert, sondern auf einer Steinmühle sanft vermahlen, so daß der Lebensträger, der Keimling, erhalten bleibt. Die auf den Feldern der Urchristen angepflanzten Hecken bieten nicht nur der Tier- und Pflanzenwelt Lebensräume – sie sammeln auch Wasser, schützen die dazwischen liegenden Felder vor Austrocknung. Bis in Details hinein wird hier eine Anbauweise praktiziert, die angesichts des Klimawandels zukunftsweisend ist. Auch die damit einhergehende vegetarische Lebensweise hat nicht nur einen ethischen Hintergrund, sondern ebenfalls weitreichende ökologische und soziale Auswirkungen: Wird weniger Getreide an Tiere verfüttert, so bleibt mehr für die Menschen. Es bleibt auch mehr und billigere Anbaufläche für mittellose Kleinbauern übrig, wenn die reichen Nationen nicht das Futter für ihre Schlachttiere in Übersee wachsen lassen. Oder im Regenwald Brasiliens, der dafür abgeholzt wird. All dies bewirkt: weniger Treibhausgase und Umweltbelastung durch Massentierhaltung, weniger Kohlendioxidausstoß durch Wegfall der Dünger- und Pestizidproduktion sowie der energieaufwendigen Herstellung tierischer Nahrungsmittel – und weniger Umweltflüchtlinge. Der britische Physiker Alan Calverd spitzt es in Physics World (Juli 2005, S. 56) so zu: „Um das Treibhausgas Kohlendioxid in der Atmosphäre zu verringern, sollten nicht weniger Öl und Gas verbrannt werden, sondern die Menschheit sollte ihre Eßgewohnheiten ändern: Wenn alle Menschen Vegetarier wären, könnte die globale Erwärmung kontrolliert werden.“ Wer also vegan-vegetarische Lebensmittel anbietet, die auch noch gut schmecken, der leistet einen nicht geringen Beitrag zur Verminderung der Klimakatastrophe. Genau diese Zusammenhänge werden übrigens im Klimapapier der Kirche vollständig ausgespart. Kirchliche Kampagne gegen Naturkost Obwohl oder vielmehr gerade weil die Kirchen diesbezüglich von einer Vorbildfunktion meilenweit entfernt sind – sie haben die Massentierhaltung immer gutgeheißen und nie eine Lanze für den ökologischen Landbau gebrochen –, traten sie angesichts der wachsenden Zahl „ketzerischer“ Marktstände umgehend in Aktion. Daß sie überall versuchten, durch Hetzkampagnen und Druck auf Behörden diese Marktstände zu beseitigen oder zu verhindern, wurde bereits erwähnt.* Doch das reichte ihnen noch nicht. Mit ihrem langen Arm stachelten sie bestimmte Journalisten und Funktionäre aus dem Bereich des Naturschutzes gegen die Urchristen auf. In der Juni-Ausgabe 1992 der Zeitschrift Öko-Test erschien plötzlich ein großer Artikel mit der Überschrift: „Falsche Propheten im Bioladen“. Seitenlang schreibt die Autorin Birgit Schumacher die Lügen und Verleumdungen kirchlicher Rufmordbeauftragter ab. Eine Kostprobe: „Denn immerhin soll der Innere Weg die Gläubigen ja vor dem Weltuntergang retten ... An der Arche des Universellen Lebens wird fleißig gezimmert. Regionale und globale Katastrophen, ob Waldsterben oder Erdbeben, Kriege, Ozonloch oder Treibhauseffekt, machen Angst. ... Nur wer sich der Gemeinschaft anschließt, wird gerettet.“ Da ist sie wieder, die bösartige Lüge, die mit der Lehre des Universellen Lebens nichts zu tun hat. Daß sich ausgerechnet im Öko-Bereich tätige Reporter dazu hergeben, eine ökologisch vorbildliche Initiative madig zu machen, kann – außer mit Hörigkeit den Kirchen gegenüber – vielleicht noch mit einem Konkurrenz- oder Neidreflex erklärt werden. Eine Rolle könnte aber auch die Fleischeslust so mancher „Naturschützer“ spielen, die womöglich befürchten, daß ein wirklich konsequenter Tierschutz sie zum Verzicht auf ihr geliebtes Schnitzel bewegen könnte ... Im Februar 1993 gelang es der Kirche sogar, einen Artikel in die Zeitschrift Globus, herausgegeben vom BUND (Bund für Umwelt- und Naturschutz) zu lancieren, verfaßt von Simone Stewens, die seinerzeit für den stark klerikal beeinflußten Bayerischen Rundfunk tätig war. Überschrift: „Schräge Propheten auf dem Ökotrip“. „Gerissene Geschäftemacher“, so heißt es da, versuchten, „allgemeine Zukunftsängste geschickt auszunutzen ... Solche unseriösen Öko-Sekten bringen andere Gruppen aus dem esoterischen und ökologischen Spektrum in Mißkredit und lähmen politisch wirksames Handeln“. Im Klartext heißt das: Nur wer katholisch oder lutherisch ist, hat ein Recht, für Naturschutz einzutreten, und wird als „seriös“ betrachtet. Stewens interviewt in diesem Zusammenhang Beate Seitz-Weinzierl, katholische Theologin und Frau des BUND-Vorsitzenden Hubert Weinzierl, die meint, es sei „für die Umweltbewegung schädlich, wenn das ganze ökologische Katastrophenrepertoire vom Waldsterben über Ozonloch und Klimaveränderung bis zur Gentechnik für eine Heilslehre herhalten muß“. Was die Kirche jedoch in all diesen Bereichen bisher konstruktiv zu einer Lösung beigetragen hat, sagt sie nicht. Auch der katholische Rufmordbeauftragte Hans Liebl aus München wird befragt. Er räumt zwar ein, „daß die ganze Ökologiebewegung ein Stückweit ein sogenanntes Theoriedefizit hat, sie braucht irgendwelche weltanschauliche pseudoreligiöse oder religiöse Begründungen, warum man etwas tut“. Auf die Idee, daß dieses Defizit von den Kirchen zu verantworten ist, kommt er nicht. Eigentlich müßte es doch gerade „Naturschützern“ ein Anliegen sein, die Konsumenten dabei zu unterstützen, sich ihrer Macht bewußt zu werden – ihrer Macht, mit ihrer Kaufentscheidung Einfluß auf den Zustand des Planeten Erde zu nehmen, indem sie z.B. eine grundlegend friedfertige Anbauweise unterstützen. Statt dessen werden ebendiese Konsumenten auf Betreiben der Kirche verunsichert. Die Menschheit hat sich die Erde zum Feind gemacht Während Naturschützer, aus Angst, sich durch den Kontakt zu Ketzern zu kontaminieren, lieber beschwichtigen und schönreden, zeigt Gott-Vater im Jahr 1991 durch das Prophetische Wort den Ernst der Lage auf: „Jesus von Nazareth sprach, was kommen wird, wenn die Menschen nicht umkehren. Sind sie umgekehrt? Sie haben ihren größten Freund zum Feind gemacht – ein Freund, der, seit die Menschheit besteht, der Menschheit Leben, Licht und Kraft gab; ein Freund, der sie ernährte, der sie tränkte, der ihnen Obdach, Wohnung und Nahrung bot. Der Freund war der Planet Erde mit seiner Atmosphäre. Was haben die Menschen mit diesem Freund gemacht, mit dem Planet Erde? Sie vergiften die Natur. Sie schänden die gesamte Erde. Sie sprengen die Atmosphäre, ja sie bomben das Leben nieder. Die grausamsten Stoffe muß der Planet Erde erdulden. Viele Menschen kümmern sich wenig darum, ob der gute Freund leidet oder ob er gesund bleibt. Der gute Freund ist erkrankt! Ja, er ist vergiftet von den chemischen Stoffen, von den atomaren Versuchen, von den Verunreinigungen der Gewässer und vielem mehr. Er ist so erkrankt, der gute Freund, daß er nun zum Feind der Menschen geworden ist. Und diesen Feind kann kein Volk besiegen. Keine Nation kann ihn zertreten und zerbomben. Kein Volk kann ihn töten – einerlei, welche Waffen es gebraucht. Kein Mensch kann diesen Feind niedermachen, niedertreten, in den Sumpf und in das Grauen stürzen. Er schüttelt sich – und was er hervorbringt, ist das, was die Menschen in den guten Freund hineingebombt haben: Zerstörung. Auf der Erde wird das weiter geschehen, was Jesus von Nazareth offenbart hat: Die Völker werden sich gegenseitig bekämpfen. Bürgerkriege, Pestilenzen, Krankheiten, Nöte und Sorgen, Obdachlose, Tote und vieles mehr wird auf der Erde sein. Der gute Freund, der zum Feind der Menschen geworden ist, wird das alles wieder abschütteln, was auf und in der Erde ist und in den Gewässern ... Und so hat der Mensch den guten Freund zu einem kriegerischen Feind gemacht, der abschüttelt, was ihm auferlegt wurde. Denn alle Ursachen drängen zur Wirkung ...“ * Die Stürme nehmen zu Wir finden auch hier wieder die wesentliche Aussage, daß es kein strafender Gott ist, der den Menschen Katastrophen und Drangsale aller Art schickt, sondern es sind die Ursachen des Menschen, die zur Wirkung drängen. Dies gilt auch für die Stürme, die an Stärke und Häufigkeit immer mehr zunehmen. Christus offenbarte im Jahr 1993: „O sehet, die Stürme der Zeit sind nicht nur angesagt – sie stürmen, gleich toben, auf allen Kontinenten. Doch das ist erst der Beginn. Ganze Kontinente kommen ins Schwanken, denn die Erdplatten rotieren immer mehr, weil sich das Magma der Erde immer mehr erhitzt. So erhitzt sich auch die gesamte Erde. Ihr denkt nur immer an die Atmosphäre, die zerstört ist. Ich aber sage euch: Das Magma erhitzt sich mehr und mehr, und dadurch kommt vieles in Bewegung. Die Erde erhitzt sich. Das Eis schmilzt. Die Fluten kommen, und die Stürme leiten sie ein ... Ich sprach von den Stürmen der Zeit, welche die Erde heimsuchen werden. Doch erkennt, es werden aber auch gewaltige Stürme über das Land fegen, und so manche Bauwerke werden einstürzen. Den Feldern wird der gute Boden genommen werden. Was ihr eingepflanzt habt, wird aus den Äckern gerissen werden, denn die Stürme toben gewaltig, und sie fegen nicht nur übers Land – es sind gleichsam Wirbelstürme, die sich aufbauen und ganze Gemeinden, Dörfer und Städte zum Bersten bringen.“ Inzwischen wissen wir, daß der Permafrostboden vielerorts auftaut, wodurch in arktischen Gebieten Straßen zerstört und Gebäude zum Einsturz gebracht werden. Und der Wirbelsturm Katrina hat im August 2005 die Millionenstadt New Orleans vollkommen überschwemmt.
„Noch halte
Ich, Christus, das
Erdmagnetfeld Bereits ein Jahr zuvor, 1992, hatte Christus erneut auf das weitgehend verdrängte Problem einer drohenden Polverlagerung hingewiesen: „Die Erde bäumt sich auf, aufgrund der vielen Ursachen, die nun mehr und mehr zur Wirkung kommen. Doch die Großen dieser Welt erfassen dies noch lange nicht. Sie steuern die Völker auf das größte Unheil zu, nämlich auf einen Polsprung, der noch nie da gewesen ist. O sehet: Noch halte Ich, Christus, das Erdmagnetfeld in Meinen Händen, den mächtigen Dynamo für diese Erde, der hinausstrahlt in das All zu den Gestirnen und die Verbindung zum All herstellt. Noch halte ich also diesen Dynamo in Meinen Händen – doch die Ursachen drängen mehr und mehr zur Wirkung. Das bedeutet, daß das Erdmagnetfeld aus Meinen Händen gleiten muß – durch das Gesetz von Ursache und Ernte, weil die Menschen mit ihrem Machthunger und Machtstreben es so wollen. Das bedeutet, daß in einem Augenblick alles vorbei ist. Dann wird der Mensch das erleben, was auch in den Gestirnen steht. Was er in das Weltall gesandt hat, das kommt auf die Erde hernieder. All der Unrat der Technik fällt auf die Erde und somit auf die Menschen hernieder, ähnlich, als wenn die Sterne vom Himmel fallen würden. Wahrlich, Ich sage euch: Dann werden die Wasser kommen und den Unrat überdecken, und die große Umwandlung wird sich mehr und mehr vollziehen – vom Negativen zum Positiven.“ Zwei Monate später offenbarte Christus dazu: „Das Licht Gottes in Mir, dem Christus, ruft euch zur Umkehr. Ihr könnt dieses Weltenproblem nicht mehr lösen, und schon gar nichts ist gelöst. Scheinbare Lösungen gibt es viele, doch nur scheinbare – doch gelöst ist nichts. Gelöst wird es durch die weltweite Katastrophe. Dieses Sündenpotential, das die Erde zu tragen hat, wird die Sintflut zudecken, denn ein mächtiger Polsprung wird alles überdecken, was menschlich ist, und die Gestirne, die sich neu formieren, werden die Erde reinigen und anheben, so daß auf der Erde das erstehen kann, was jetzt schon begonnen hat: das Friedensreich Jesu Christi ...“ Und weiter: „Ich sprach von einem mächtigen Polsprung. Diesem gehen kleinere voraus. Wer in das Weltgeschehen blickt und auf die Erde, der erkennt, was sich anbahnt, und spürt die Erschütterungen, die darauf hindeuten.“ Der zweite Brief an den Papst Seit den ersten Warnungen durch das Prophetische Wort waren nunmehr über fünfzehn, seit dem Brief an den Papst über zehn Jahre vergangen. Im März 1992 ging erneut ein Brief im Vatikan ein, verfaßt von Christus durch das Prophetische Wort durch Gabriele. Christus nimmt zunächst Bezug auf den Brief von 1980: „ ... Ich, Christus, wollte Meine Prophetin in den Vatikan senden, um den Obrigkeiten zu offenbaren, wie es mit ihrer Kirche steht, die Meinen Namen trägt – jedoch nicht die Kirche Christi ist. ... Ich, Christus, bedarf nicht der goldverbrämten Paläste, der Roben und der Menschen, die sich mit ihrem Habitus und ihren Lehrmeinungen über Gott, Meinen Vater, stellen, die Meinen Namen mißbrauchen und das Wort des Ewigen durch die Propheten in den Schmutz treten. ... In den Evangelien steht viel Wahres; doch die Institutionen ... legen das heilige Gut nach ihrer Willkür aus ... Sie wissen um Meine Bergpredigt und um die Zehn Gebote, die der Herr durch Mose den Menschen gab; doch um ein Leben nach diesen Gesetzmäßigkeiten bemühen sie sich nicht. Vor vielen Jahren, als Ich, Christus, Mein Wort den Obrigkeiten der katholischen und der protestantischen Kirche übermitteln ließ, hatten sie noch eine Chance zur Umkehr, nämlich durch die Einkehr in ihr Inneres – denn auch sie sind der Tempel Gottes, in welchem Gott wohnt ... Die Voraussetzungen für das Entstehen einer wahren christlichen Kirche wäre, daß die Obrigkeiten, einerlei, welchen Rang und Titel sie bekleiden, ihre Würden ablegen und Brüder unter Brüdern werden, also Geschwister – auf daß es auf Erden so werde wie im Himmel. Voraussetzung hierfür wäre auch, daß die Vertreter der katholischen Kirche alles, was einst ihre Institution auf den Raubzügen den Ländern entwendet hat, zurückgeben. Weiter hieß es sinngemäß in Meinem Wort, daß sie den Reichtum und den Besitz ihrer Institution aufteilen sollen, so daß immer weniger Menschen hungern und darben müssen. ... Was geschah jedoch? Mein Wort wurde nicht ernst genommen, Mein Instrument, Meine Prophetin, wurde verunglimpft und der Lächerlichmachung preisgegeben. Mein Wort wurde verschmäht, ähnlich, wie Ich als Jesus von Nazareth verschmäht wurde und auch das Wort des ewigen Vaters durch Mich, den Menschensohn, Jesus. Die Zeit, in der sich die katholische und die evangelische Kirche hätten besinnen können, ist abgelaufen. Jetzt kommt die Zeit, da die Steine reden werden; denn von den Festungen des Katholizismus und des Protestantismus wird kein Stein mehr auf dem anderen bleiben – auch nicht von den Einrichtungen, die im Mißbrauch Meines Namens geschaffen wurden. ... Ich, Christus, Bin der Retter. Ihr, Meine Brüder, die ihr euch die Obrigkeiten eines schon sinkenden Schlachtschiffes nennt – denn ihr habt die Menschen verführt und hinschlachten lassen –, rettet eure Seelen ... Jetzt geht Mein Wort hinaus zu den Menschen aller Völker, weltweit. Ich spreche über den Äther und rufe Meine Kinder, Meine Herde zu werden. Wer Mich heute vernehmen möchte, der kann Mich weltweit hören und Meine Botschaft auch lesen ... Vatikan, du bist im Fallen – und mit dir die weiteren Institutionen, die sich auf Meinen Namen, Christus, berufen und nicht erfüllen, was Ich als Jesus von Nazareth der Menschheit geboten habe. ... Meine Brüder, die ihr euch die Obrigkeiten der Institutionen Kirche nennt, ihr braucht nicht nach Meiner Anschrift zu suchen. Diese Bin Ich in euch. ...“
* ** *** Weitere Quellenangaben und weitere Hinweise in den Fußnoten konnten hier aus Zeitgründen noch nicht angeführt werden. Wir verweisen dazu auf das Buch.
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