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Schon wieder Anschlag auf Veranstaltungsraum einer
religiösen Minderheit
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Zum zweiten Mal innerhalb eines Vierteljahres wurde auf den Veranstaltungsraum einer religiösen Minderheit in Marburg ein Anschlag verübt. Der neuste Vorfall ereignete sich in der Nacht vom 4. auf den 5. November 2006. Es wurde eine Leuchtreklame, bestehend aus vier Glasscheiben, komplett zertrümmert. Dies
kann nun wirklich ,kein "Zufall" mehr sein. Denn knapp drei Monate
zuvor, am
Sonntag, den 6. August 2006, ereignete sich ein ganz ähnliches Attentat.
Damals wollten Angehörige der Glaubensgemeinschaft Universelles
Leben, wie jeden Sonntag Morgen, ihren Versammlungsraum in
der Biegenstraße 39 in Marburg aufschließen, um dort ihr wöchentliches
„Treffen aller Gottsucher“ (Beginn: 10 Uhr) abzuhalten. Doch
aus dem Treffen wurde nichts: Die Scheibe der Eingangstür war mit
einem Gullydeckel eingeworfen worden. Die örtlichen Leiter der
Glaubensgemeinschaft holten sofort die Polizei. Die
Ermittlungen ergaben, dass es sich um einen gezielten Anschlag gehandelt
haben muss. Denn der schwere gusseiserne Gullydeckel war ca. 50 Meter weit
getragen worden – an mehreren Geschäften der Einkaufsstraße vorbei,
die sich für einen ziellosen Akt des Vandalismus wohl
eher angeboten hätten. Die
Saat der gezielten Verleumdung einer religiösen Minderheit durch kirchliche
Rufmordbeauftragte über Jahre hinweg zeigt sich auch an solchen
Einzeltaten: Wenn man schon etwas „anstellen“ will, dann sucht man
sich die Minderheit heraus, die Außenseiter, die „Sündenböcke“,
die in Wirklichkeit ganz normale unbescholtene Bürger sind – die aber
durch jahrelangen Rufmord in den Augen der Öffentlichkeit massiv
abgewertet wurden. Wer wird für den Schaden aufkommen? Die Glasversicherung? Oder die Geschädigten selbst? Eines steht fest: Die Pfarrer und Priester, die Vorurteile und Hass gesät haben, werden keinen Cent dazu beitragen, sondern wie weiland Pilatus ihre Hände wieder mal in Unschuld waschen. Weitere Auswirkungen der kirchlichen Verleumdungskampagne gegen das Universelle Leben lesen Sie unter Kapitel 3.15 des Buches "Der Steinadler und sein Schwefelgeruch". |
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