Der bayerische Rundfunk:

gefährlicher Sektensender

mit hierarchischer Struktur

und totalitären Tendenzen

 


 

12.9.07, München: Der Bayerische Rundfunk erweist sich einmal mehr als gefährlich für unsere freiheitliche Demokratie. Er hetzt gegen religiöse Minderheiten und zeigt damit seine völlige geistige und psychische Abhängigkeit von den Direktiven der Großkirchen.

Im Zeitspiegel vom 12.9.07 greift das Bayerisches Fernsehen zum xten Mal die Glaubensgemeinschaft der Urchristen im Universellen Leben an. Die kirchenhörigen Fernsehjournalisten Andrea Mocellin und Thomas Kießling zeigen gleich zu Beginn die Flagge ihres Auftraggebers, indem sie die  - von Gerichten als Glaubensgemeinschaft im Sinne der Verfassung bestätigten – religiöse Minderheit als „gefährliche Sekte“ diffamieren. Ihr „Vergehen“: sie setzt sich für Tierschutz ein und fordert unter anderem die Abschaffung der Jagd.

Mit angegriffen wird die grüne Landtagsabgeordnete Barbara Rütting, die die Zivilcourage besaß, mitten in München an einer vom Universellen Leben veranstalteten Demonstration für vegetarische Ernährung teilzunehmen und als Rednerin aufzutreten. Seit dem Mittelalter müsste doch eigentlich bekannt sein, dass man mit „Ketzern“ in keiner Weise verkehren darf. Schon wer ihre Aussagen unvoreingenommen prüft, ohne ihren Glauben zu teilen, hat nicht nur ewige Verdammnis zu fürchten, sondern gerät umgehend in die Mühlen der Inquisition unserer Tage. Als Inquisitor moderner Prägung präsentierte sich in der Sendung auch sogleich der lutherische Kirchenrat Wolfgang Behnk, der die Verleumdungen, die er seit Jahren gegen das Universelle Leben parat hält, als „gerichtsbeständig“ bezeichnete, weil sie ihm von Gerichten als im Rahmen der Meinungsfreiheit als gerade noch zulässig erlaubt worden waren. Dass sie nicht stimmen, weiß der Pfarrer selbst. Aber das achte Gebot („Du sollst kein falsches Zeugnis geben“) hat den Pfarrer und seinen Vorgesetzten, Landesbischof Johannes Friedrich, noch nie gekümmert, wenn es darum ging, die religiöse „Konkurrenz“ auszuschalten.

Wo führt das hin, wenn Menschen, die aktiv für Natur- und Tierschutz eintreten öffentlich an den Pranger gestellt werden, nur weil für sie bei diesem Einsatz Gebetbücher keine Rolle spielen? Wer wie der Bayerische Rundfunk mit Mediengewalt eine ideologische Gleichschaltung der Öffentlichkeit herbeiführen will, der hat nicht nur eine hierarchische Struktur, sondern auch totalitäre Tendenzen. Und wer wie die Großkirchen die Lehre des Nazareners, der die Tiere liebte, in ihr Gegenteil verkehrt, der erweist sich als fanatische Sekte, die mit dem Freiheitslehrer Jesus nicht das geringste zu tun hat.

Bleibt die Frage, wer den Beitrag veranlasst hat. Wer will verhindern, dass Barbara Rütting für eine weitere Legislaturperiode dem Landtag angehören könnte? Wem ist ihre engagierte Tierschutzarbeit ohne ideologische Scheuklappen ein Dorn im Auge?

Auch die Süddeutsche Zeitung stieß übrigens in dasselbe Horn. Lesen Sie dazu einen bezeichnenderweise unveröffentlichten Leserbrief.

                

[ Startseite ]    [ Überblick ]    [ Aktuell ]    [ Inhaltsverzeichnis ]    [ Hintergrund ]    [ Links ]    [ Kontakt ]    [ Impressum ]    [ Schattenwelt ]